Virtuelle PC August 18th, 2008
Virtualisierung am Desktop setzt sich immer mehr durch, denn die Verwendungsmöglichkeiten beschränken sich längst nicht mehr nur auf die Entwicklung von Software. Ein weiteres Beispiel, wie sich virtuelle PC für den Anwender nützlich machen können ist die Sicherheit beim Surfen. Von den derzeit verfügbaren Programmen machen drei besonders auf sich aufmerksam. Dies ist einmal der Virtual PC 2007 von Microsoft, als Nachfolger der 2004-Version, auch wenn es hierzu keine spektakulären Neuerungen gegeben hat. So können z.B. auch in dieser Edition von den gestarteten Computern nicht alle in einem Fenster verwaltet werden, sondern jeweils in einem anderen. Dafür können die 30 bis 60 MB auch kostenlos heruntergeladen werden. Das Programm erfordert als Minimum eine CPU von 400 MHz und 1 GB RAM. Unterstützt werden Vista, aber auch Windows XP, wenn auch das letztere weniger stabil und langsamer läuft. Ein anderer Vertreter dieser Art, der derzeit von sich reden machen lässt ist die Innotek Virtual Box. Auch diese Software gibt es gratis und ähnlich wie das Produkt von Microsoft ist sie bei einem Laien besser untergebracht als bei einem echten Profi. Für den Download sind gerade mal knappe 15 MB Festplattenspeicher erforderlich und unterstützt werden neben Windows auch Linux und Mac OS. Die dritte Variante kommt aus dem Hause VMware Inc. und bietet mit der Workstation 6.0 bereits ein ausgereiftes Tool. Für Kenner auf diesem Gebiet mag dies nicht so verwunderlich sein, ist doch der Anbieter seit geraumer Zeit führend in Sachen Virtualisierung. Das Programm unterstützt eine ganze Reihe von Betriebssystemen genauso wie Mehrmonitor-Systeme. Für ca. 130 Euro kann sich der interessierte User die knapp 300 MB auf den heimischen PC holen. Und wer sich den Umgang mit dieser Software noch nicht zutraut, dem kann durch entsprechende Seminare weitergeholfen werden.
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