Das zweite Leben März 20th, 2008

Im eigentlichen Sinne ist das Computerspiel Second Life kein richtiges Online Spiel. Bei Second Life taucht man ab in eine zweite Welt. Alles was in der realen Welt unerreichbar erscheint, ist in Second Life möglich. Allerdings ist dieser Spaß nicht völlig gratis. Die Benutzeroberfläche und die grafische Umgebung ist kostenlos. Besucher sind also herzlich Willkommen die riesige Welt von Second Life zu erkunden. Gaffen und auf den Straßen abhängen kostenfrei. Für alles andere wird zur Kasse gebeten. Es existiert kein Spielziel, keine Missionen, einfach nichts. Den Tagesablauf bestimmt jeder wie im echten Leben selbst. Nur sind die Auswirkungen im Spiel nicht so arg wie im echten Leben. Wer nicht arbeiten mag, der lässt es eben. Das virtuelle Spielgeld Linden-Dollar, kann verdient werden, indem der Spieler arbeiten geht. Wer das nicht will kann Linden-Dollar mit echtes Geld kaufen. Ein Dollar sind zurzeit 270 Linden-Dollar. Wer ein Grundstück kaufen will, muss sich ein Premium Account für Zehn Dollar monatlich zulegen. Die Menschen in Second Life sind schön. Die weiblichen Charaktere ähneln Models und die männlichen Mitbewohner des virtuellen Landes tragen Waschbrettbäuche. Welches Geschlecht nun wirklich hinter den Spielfiguren steckt, weiß niemand so genau. Wer viel Spielgeld oder auch echtes Zahlungsmittel in Second Life mit einbringt, kann praktisch alles kaufen und sein Charakter besonders schick „Pimpen“. Die Marktwirtschaft ist in Second Life gigantisch. Etliche echte Firmen und Dienstleister haben im Spiel eine virtuelle Außenstelle. Selbst Nike und IBM sind vertreten. Der Springer-Verlag hat bereits virtuelle Zeitschriften auf den Markt und bei Toyota und Nissan darf man auf einen Parcours richtig Gas geben.

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