Computerspiele – eine Gefahr für die Jugend? März 15th, 2008

Die Meldungen von Gewalttaten durch Games mehren sich. Bei fast jedem Attentat oder Amoklauf durch junge Menschen kommt im Nachhinein heraus das derjenige viel Zeit im Netz oder mit Konsolen verbracht hat auf denen gewaltverherrlichende Spiele gezockt wurden. Aber kann sich jemand durch solche Spiele wirklich so zum schlechten verändern? Zu so einer Tat gehört sicher auch ein gewisses Gewaltpotential dass in demjenigen steckt. Ob eine schlechte Kindheit oder hänseln dazukommt ist die nächste Frage. Eigentlich dienen Games jungen Leuten zum Zeitvertreib oder auch zum Lernen und für die Weiterentwicklung. Dabei ist es wohl entscheidend, was genau gespielt wird. Durch Tetris oder ähnliche Games kann sicher niemals jemand zu einem Attentäter oder zu einem Amokläufer werden – so viel steht fest. Natürlich bieten Egoshooter eine gewisse Gefahr und Eltern sollten stehts beobachten was die Kids spielen und in welcher Intensität sie dabei sind.

Eltern sollten die Gamezeit stets begrenzen und sich mit den Kindern darüber unterhalten wie diese die Spiele empfinden und darauf achten, ob sie sich dadurch verändern. Letztendlich kann man den Games nicht alleine die Schuld dafür geben dass junge Leute plötzlich austicken, öffentliche Gebäude und Schulen stürmen und tödliche Schüsse auf Lehrer und Mitschüler oder auf unbeteiligte Passanten abgeben. Die Politik ist bei diesem Thema auch am Ball und versucht, andere Altersgrenzen für Games zu erreichen. Die Altersgrenzen sollten in jedem Fall etwas enger geschnallt werden. Dennoch – an Spiele jeder Art kann jeder kommen durch Freunde, Mitschüler oder andere Leute oder auch über das Internet. Eine gewisse Aufsichtspflicht muss bei den Eltern bleiben.

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