Computer Aided Design unter Linux Februar 28th, 2008
Eigentlich würde man denken, dass es CAD-Software auf Linux-Rechnern längst geben müsste, trotzdem gibt es für CAD-Nutzer noch immer noch keine geeignete Linux-Alternative. Besonders bei den von Profi-Anwendern genutzten CAD-Anwendungen – wie beispielsweise Solid Works, CATIA und Autocad - ist dies leider der Fall. Es gibt zwar mehrere CAD-Programme, die unter Linux laufen, diese sind aber ausschließlich für Nutzer geeignet, die nicht aus dem Profi-Bereich kommen. Eine Ausnahme stellt nur das Unternehmen PTC aus den USA dar, das seit kurzem eine Linux-Version seiner Software “Pro-Engineer” anbietet. Die weltweit meistgenutzte Software im professionellen Bereich, CATIA, die zum Beispiel beim Bau des europäischen Airbus A380 eingesetzt wird, läuft hingegen noch immer nicht unter Linux. Branchenkenner rechnen allerdings schon länger damit, dass es nicht mehr lange dauern wird – denn Gerüchte besagen, dass der Hersteller Dassault Systèmes bereits seit mehreren Jahren eine einsatzfähige Linux-Version von Catia in der Schublade liegen habe, Dassault Systèmes warte angeblich nur noch darauf, dass die Nachfrage noch stärker ansteigt, damit sich eine Vermarktung lohnt. Das neueste Release der CAD-Software, CATIA V5 bietet mitterweile, anders als die Vorgängerversionen, die ausschließlich auf Workstations von SUN, IBM und SGI liefen, eine Windows-Version an, die hervorragend angenommen wurde und inzwischen von jedem zweiten CATIA-Verwender reingesetzt wird. Nun wird es wohl nicht mehr lang dauern - eine vor drei Jahren durchgeführte Umfrage unter CAD-Anwendern ergab bereits, dass sich zwei von drei Befragten vorstellen könnten, CATIA auf Linux-PCs einzusetzen.
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