ryptosysteme finden in unserem täglichen Leben mehr als wir denken ihre Anwendung. Sie dienen zur Verschlüsselung von Nachrichten und zur digitalen Signatur. Ein sehr bekanntes Verfahren ist das RSA-Kryptosystem, benannt nach seinen Erfindern Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman. Das RSA-System arbeitet mit einem Schlüsselpaar, das aus einem privaten Schlüssel zum Entschlüsseln und einem öffentlichen Schlüssel zum Verschlüsseln und Prüfen besteht. Der private Schlüssel ist geheim und kann nur sehr schwer oder gar nicht aus dem öffentlichen Schlüssel berechnet werden. Ein kryptografisches Verfahren ist die a href=”https://www.secrypt.de/” target=”_blank”>digitale Signatur, die eben auf solchen asymmetrischen Kryptosystemen wie RSA basiert. Mit digitalen Signaturen lassen sich sichere elektronische Signaturen erstellen, wobei ersteres ein mathematischer und letzterer ein juristischer Begriff ist. Als elektronische Signaturen bezeichnet man Daten, mit welchen man den Signaturersteller identifizieren kann und die Integrität des Dokuments prüft. Für elektronische Signaturen gelten spezielle Anforderungen, die im sogenannten a href=”https://www.secrypt.de/” target=”_blank”>Signaturgesetz verankert sind. Der Zusammenhang beider Signaturen liegt darin, daß die digitalen Signaturen auch unter die elektronischen Signaturen fallen, aber diese ebenso die Verfahren, die nicht auf kryptografischen Methoden basieren, beinhalten. Im Gegensatz zur digitalen Signatur, die als weitgehend sicher gilt, gibt es das digitale Wasserzeichen, womit einfach die Einbettung von Informationen in eine digitale Nachricht beschrieben wird. Diese Information kann auch zur Authentifizierung dienen. Im Allgemeinen sind digitale Wasserzeichen passive Schutzmechanismen, da sie den unerlaubten Zugriff nicht verhindern, wie beispielsweise die Verschlüsselung. Der Begriff digitale Unterschrift bezieht sich immer auf eine Gruppe von elektronischen Daten, welche man zur Authentifizierung benutzt. Die digitale Unterschrift ist tatsächlich erst der handschriftlichen Unterschrift gleichzusetzen, wenn bestimmte Sicherheitskriterien erfüllt sind, und dann spricht man von der sogenannten qualifizierten elektronischen Unterschrift. Die digitale Signatur ist also Mittel dazu, was wir als elektronische Unterschrift bezeichnen. Elektronische Unterschriften im Internet bei z.B. Bankgeschäften, Behördengängen oder sonstige Transaktionen sind zeitsparend und bequem. Auch im zunehmenden elektronischen Geschäftsverkehr sind elektronische Rechnungen, auch ebilling genannt, praktisch und werden umsatzsteuerlich akzeptiert.
Die eInvoicing Services decken sogar den gesamten Bereich der ein- und ausgehenden Prozesse mit Signatur und Archivierung ab. Sehr leicht lässt sich das an der digitalen Signatur bei Outlook/ Outlook Express darstellen: Es gibt verschiedene Zertifikate , die man installieren kann, um sich vor gefälschten E-Mails zu schützen. Mit bereits einfachen installierten Zertifikaten läßt sich überpüfen, ob ein Absender Zugriff auf die Mailbox der verwendeten Adresse hat. Es gibt Signaturen, die man dazu benutzt, um zu prüfen ob jemand ein Dokument verändert hat, z.B. bei PDF Dateien, diese nennt man dann PDF-Signaturen. Mit XML-Signaturen kann man sogar Daten jeden Typs signieren. Da man sich heute sehr viel im Netz bewegt und mit anderen Benutzern kommuniziert, gibt es die Netiquette, die bestimmte Verhaltensregeln beinhaltet für Netuser. Somit sollte man nie vergessen, das unser gegenüber im Netz ebenfalls ein Mensch ist.